
Diese Bass kam zu mir in die Werkstatt, weil sich der Hals gelockert hatte. Nachdem ich ihn vollständig herausgelöst hatte, zeigt sich: die Leimverbindung hatte so viel Luft, das konnte nicht halten …
Die Halsverbindung ist bei diesem Bass als verdeckter Scwalbenschanz ausgefüht, allerdings so ungenau und mit so viel Spiel, dass eigentlich allein die Verleimung mit dem Bodenblättchen all die ganze Last getragen hatte. Deswegen entschieden wir, die Halsverbindung als Schraubverbindung auszuführen. Das Motiv für die Umrüstung zum abnehmbaren Hals war hier also nicht, den Bass mit auf Reisen zu nehmen – aber die Schraube verspricht, die haltbarste Verbindung zu sein (ein komplett neuer und sauber eingesetzter Hals schied aus Kostengründen aus).
Im Zuge des Umbaus zeigte sich, dass man das Problem des losen Halses schon zuvor einmal mit einer Schraube zu lösen versucht hatte: jemand hatte sie von oben durch den Halsfuß geschraubt, allerdings in aus jeden Blickwinkel betrachtet schief. Sie brach schließlich, und bei einem weiteren Reparaturversuch wurde das Schraubenloch wieder verdübelt. Der abgebrochene Rest der Schraube sitzt allerdings noch im Halsklotz.
Nach dem Auffüttern der Schwalbenschwanzverbindung wird der Hals nun von einer Schraube M8 sicher gehalten – das Gegengewinde wurde von Innen (unten) in den Halsklotz eingesetzt.






















